Internationale Rosenzweig-Gesellschaft e.V.
Sektion Schweiz
Jedes Jahrbuch ist einem Schwerpunktthema gewidmet:
2012: Frankfurt (er Schule) / Frankfurt (School)
2011: Toleranz / Tolerance
Das Jahrbuch ist in Vorbereitung. Folgende Beiträge sind vorgesehen:
introduction
- Ze'ev Levy (z''l) (Kubbutz Hama'apil) (on peace in Jewish tradition)
articles:
- Paul Mendes-Flohr (Chicago/Jerusalem) (on Rosenzweig and World War I)
- Shaul Magid (Indiana University) (on war)
- Haviva Pedaya (Ben Gurion University) (fathers and sons)
- Yehoyada Amir (Jerusalem)(on war)
- Petar Bojanic (Belgrade/London) (Rosenzweig on war)
- Renate Schindler (Berlin) (Cohen and Rosenzweig on war)
- Renate Schindler (Rosenzweigs Texte über Krieg im Stern der Erlösung als Unterrichtsstoff einer Berliner Schulklasse - ein Lehrkonzept)
- Gesine Palmer (Berlin) (Dialogical Kitsch and Wahrhaftigkeit in conflicts)
- Wolfgang Bock (Rio de Janeiro) (Benjamin, Rosenzweig and war)
über Rosenzweigs "Barock"
- Jane Newman (University of California Irvine) (on Rosenzweigs and Benjamins "Barock")
- Paula Schwöbel (Toronto) (on Rosenzweig's "Barock")
Quellen
Wolfgang D. Herzfeld (Ahrensburg) (über Rosenzweigs Geschichts- und Politikbild zur Zeit des Ersten Weltkriegs)
Franz Rosenzweig, sämtliche Briefe aus dem Feld an die Eltern (Erstedition durch Wolfgang D. Herzfeld)
Buchbesprechungen / book reviews
(diverse)
Rosenzweig Jahrbuch / Rosenzweig Yearbook 4
Paulus und die Politik / Paul and Politics
Paulus steht am Anfang des "christlichen Europas". Er trug das Verhältnis der Christen zum Judentum in das Gründungsdatum Europas ein. Was heisst dies für die Politik und für das politische Denken? Autoren wie Alain Badiou, Giorgio Agamben oder Slavoj Žižek haben diese Fragen auf unterschiedliche Weise aufgenommen und weitergeführt. Dabei nehmen sie explizit oder implizit auf Franz Rosenzweig Bezug, der das Verhältnis zwischen Juden und Christen immer auch als politischen Auftrag an die Zeit angesehen hat, die uns bevorsteht. Dieser Band des Rosenzweig-Jahrbuchs greift dieses Anliegen auf mit Beiträgen von Gesine Palmer, Martin Brasser, Kenneth Reinhard, Dominik Finkelde, Lukas Bormann und Georges Tamer. Dabei werden die unterschiedlichen Paulus-Diskussionen, die in der aktuellen Philosophie geführt werden, jeweils auf Rosenzweig zurück- (oder besser voraus-?)bezogen. Ausserdem wird die Publikation der Briefe Rosenzweigs an Margarete Rosenstock-Huessy ("Gritli") nach knapp 10 Jahren bilanziert und es werden die weiteren Forschungsschritte entwickelt (Sonja Goldblum). Franz Rosenzweig hat sich während seiner Studienjahre intensiv mit einer Kulturgeschichte der Neuzeit befasst. Zwei hierfür zentrale Studien unter dem Titel "Barock" werden in diesem Jahrbuch erstmals veröffentlicht und mit einer umfrangreichen Einleitung vorgestellt (Wolfgang D. Herzfeld).
Einleitung
Bilanz und Perspektiven der IRG
Bericht der Präsidentin Myriam Bienenstock
im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung
am Institut catholique de Paris, 19. Mai 2009
Autoren und Titel
Gesine Palmer, „Wir würden es jederzeit wieder tun:“ Einige Überlegungen zu Rosenzweigs Anti-Konversion im Kontext der neueren Paulusrezeption
Martin Brasser, Paulus als Urform des Politischen: Agamben-Žižek-Badiou
Ken Reinhard, Forcing the Messiah: Paul, Rosenzweig and Badiou
Dominik Finkelde, Paulinisches Ereignis und politischer Diskurs: Slavoj Žižeks Kritik an Jürgen Habermas
Georges Tamer, Faith and Knowledge Revisited
Lukas Bormann, Die Radikalität des Paulus. Die neuen philosophischen Paulusinterpretationen und die neutestamentliche Wissenschaft
In der Diskussion
Sonia Goldblum, Die Gritli-Briefe. Forschungs- und Editionsperspektiven
Dokumente
Wolfgang D. Herzfeld (Ahrensfeld)
Franz Rosenzweigs Abhandlungen zum Barock auf dem Hintergrund seiner kunst- und kulturgeschichtlichen Studien bei Wölfflin, Breysig und Simmel in den Jahren 1907/1908 in Berlin
Franz Rosenzweig
Der Barock (aus dem Tagebuch vom 9. bis 22. Juni 1908)
Franz Rosenzweig
Notizen zum Barock (Frühjahr 1909)
Hans Ehrenberg
Gliederung der Vorlesung Gliederung der Vorlesung „Über die Geschichte- und Kulturphilosophie“ von Hans Ehrenberg vom Wintersemester 1910/11
Hier geht's zum Inhaltsverzeichnis und den abstracts von Rosenzweig Jahrbuch 4 (2009)
Europa sucht seinen Platz im globalen Wettbewerb zwischen den USA und China. Wie kann dabei die humane Tradition, aus der Europa gross geworden ist, weitergeführt und weiter entwickelt werden? Was meint das "humane Europa"? Wie ist hier die ethische Tradition insbesondere im Anschluss an Franz Rosenzweig gegenwärtig? Diese Fragen werden von führenden Politikern, Politologinnen und Politbeobachtern diskutiert. Darunter sind
der ehem. polnische Aussenminister Wladyslaw Bartoszewski (Warschau), der ehemalige Botschafter Israels in Deutschland und gegenwärtige Direktor der Hochschule The Interdisciplinary Center in Herzlyia, Avi Primor, der Historiker Guy Miron aus Jerusalem, die Politologin Fania Oz-Salzberger (Haifa/Monash), Rabbinerin Eveline Goodman-Thau (Jerusalem/Kassel), der Soziologe Zoltán Tarr und die Soziologin Judith Marcus aus New York, der Ethiker S. Daniel Breslauer, die Rosenzweig-Forscher Ezra Tzfadya (Hanover/ New Hampshire) und Francesco P. Ciglia (Pescara).
Gesine Palmer diskutiert die aktuelle Rezeption der Figur des Paulus in der gegenwärtigen politischen Theologie der "Neuen Pauliner" wie Alain Badiou, Giorgio Agamben, Eric Santner und andere.
Quelleneditionen:
zum ersten mal ediert:
der Briefwechsel zwischen Franz Rosenzweig, Adele Rosenzweig und dem Historiker Siegrfried A. Kaehler (mit einer ausführlichen historischen Einleitung in diesen Briefwechsel) von Wolfgang D. Herzfeld (Ahrensburg).
Zum erstenmal wird ebenfalls ediert:
der Vortrag Franz Rosenzweigs von 1909 in Baden-Baden.
diverse Buchbesprechungen
hier geht's zum Inhaltsverzeichnis und den abstracts von RJ 3 (2008)
mit Beiträgen von Slavoj Zizek (London), Scheich Hamza Yusuf (Zaytuna Institute, Hayward CA), Gesine Palmer (Berlin), Wayne Cristaudo (Adelaide), Felix Körner SJ (Ankara), Gerard Bensussan (Strasbourg), Martin Brasser (Luzern)
In der Diskussion: die Regensburger Papstrede
Stellungnahmen von Otto Pöggeler (Bochum), Yossef Schwartz (Tel Aviv), Magnus Striet (Freiburg i.Br.).
In memoriam Rivka Horwitz z''l
(mit Beiträgen von Gerda Elata-Alster, Eveline Goodman-Thau, Ephraim Meir u.a.).
Quellentexte:
Eduard Strauss, Der Übersetzer. Ein Vortrag zum Gedächtnis von Franz Rosenzweig (Dezember 1944)
Berichte:
Internationale Rosenzweig Tagung vom September 2006 in Jerusalem (Wayne Fromann)
Internationale Hannah-Arendt-Tagung 2006 in Berlin (Silke Wahle)
diverse Buchbesprechungen
Hier geht's zu den abstracts von RJ 02 (2007)
Hier geht's zum vollständigen Inhaltsverzeichnis von RJ 2 (2007)
Das erste Jahrbuch ist Franz Rosenzweig selbst gewidmet. Namhafte Rosenzweigforscher zeigen wichtige Aspekte seines Denkens auf und demonstrieren so die bleibende Aktualität in den Bereichen des politischen Denkens, der Selbstverortung des Jüdischen in der modernen Kultur, der Philosophie und des religiösen Denkens. Ein historisches Dokument - ein Brief von Eva Koch - spiegelt Rosenzweigs überragende Wirkung auf seine Zeitgenossen wider.
Es schreiben unter anderem: Stéphane Mosès, Elieser Schweid, Norbert Samuelson, Bernhard Casper, Eveline Goodman-Thau, Kenneth Reinhard, Jules Simon, Gesine Palmer, Yossi Turner, Myriam Bienenstock, Francesco P. Ciglia, Martin Brasser u.a.
hier geht's zum vollständigen Inhaltsverzeichnis des ersten Jahrbuchs RJ 01 (2006)
Hier geht's zu dem abstracts des ersten Jahrbuchs abstracts RJ 01 (2006)
und hier gibt es
Das Jahrbuch versteht sich als Organ der IRG. Es erscheint einmal jährlich, zum erstenmal im November 2006. Es wird im Auftrag der IRG herausgegeben von Martin Brasser (Luzern) in Zusammenarbeit mit Myriam Bienenstock (Paris), Bob Gibbs (Toronto), Gesine Palmer (Berlin), Jules Simon (El Paso/Texas) und Yossi Turner (Jerusalem).
Das Jahrbuch wird als wissenschaftliche Zeitschrift geführt. Alle Beiträge werden zwei externen Gutachtern zur anonymen Begutachtung vorgelegt.
Wissenschaftlicher Beirat :
Yehoyada Amir, Jerusalem
Luc Anckaert, Antwerpen
Leora Batnitzky, Princeton, New Jersey
Bernhard Casper, Freiburg i.Br.
Francesco Paolo Ciglia, Pescara
Leonard H. Ehrlich, Amherst, Massachusetts
Albert H. Friedlander (London) (z''l)
Eveline Goodman-Thau, Jerusalem/ Kassel
Heinz-Jürgen Görtz, Hannover
Yudith K. Greenberg, Winter Part, Florida
William W. Hallo, Hamden, Connecticut
Rivka Horwitz, Jerusalem (z''l)
Ze´ev Levy, Kibbuz Hama´apil
Reinhold Mayer, Tübingen
Paul Mendes-Flohr, PhD, Jerusalem/ Chicago
Stéphane Mosès, Paris (z''l)
Norbert Samuelson, Tempe/Arizona
Wolfdietrich Schmied-Kowarzik, Kassel
Harold Stahmer, PhD, Gainesville, Florida
Clemens Thoma, Luzern
Die Jahrbücher erscheinen jeweils im Oktober/November eines Jahres. Stichtag für die Zusendung von Manuskripten ist der 15. Mai.
Die Jahrbücher erscheinen im Verlag Alber (Freiburg i.Br.)
Manuskripte sollten einen Umfang von ca. 30'000 Zeichen nicht überschreiten.
Weitere Angaben für die Erstellung von Manuskripten finden Sie hier Vorgaben für Manuskripte
Beiträge schicken Sie bitte an den geschäftsführenden Herausgeber Martin Brasser unter folgender email-adresse martinbrasser@bluewin.ch
Rezensionen senden Sie bitte direkt an das zuständige Redaktionsmitglied Jules Simon unter folgender email-Adresse: jsimon@utep.edu